Natur, Zeit und Handwerk

Wir könnten jetzt natürlich auch über die Generationen sprechen, die vor uns schon Weinbau betrieben haben. Über Tradition und Verpflichtung. Stattdessen möchten wir einen Eindruck davon vermitteln, was das alles für uns bedeutet. Wenn wir im Winter die Klingen unserer Scheren schärfen. In der Vorfreude auf die Einsamkeit des Rebschnitts.

Im Frühjahr die jungen Reben wässern, die Hauen einmachen und Loch für Loch das Pflanzen eines neuen Weinbergs vorbereiten. In der Hoffnung, vielleicht in fünf, vielleicht in 10 Jahren gute Trauben ernten zu können.

Die langen Tage im Sommer. Wenn beim Abendbrot die rohe Erschöpfung der Befriedigung weicht. Man weiß, dass man den Reben gut tut. Der Wein aus dem Vorjahr beweist es. Tiefschlaf. Wenn die Farben in der Natur bunt werden und uns den Herbst ankündigen. Der erste Saft von der Presse läuft und wir gleichzeitig Aufregung und Erleichterung verspüren bei dem Gedanken, jetzt nur noch erhalten, nichts mehr verbessern zu können.

Die erste Jungweinprobe mit den Winzerkollegen. Skepsis. Sehen, wo man steht und wer am Ende mit seiner Strategie Rechtbehalten hat. Gäste zu haben. Unsere Kultur weitergeben. Dankbarkeit und Anerkennung zu erfahren für das, wofür man lebt.


Ein Schenk der Natur

Neue Ideen verwirklichen. Ist das der richtige Weg? Sich Fehler einzugestehen und sich über Erfolge freuen. Tradition bedeutet bei uns nicht, alles wie immer zu machen. Die Entwicklung ist unser Erbe. Sich immer wieder anpassen und vergleichen.

Große Schritte angehen und die kleinen dabei nicht vergessen. Dass wir auf jedes Detail größten Wert legen, können und wollen wir nicht von uns behaupten. Die Arbeit mit der Natur fordert von uns vielmehr Kompromissbereitschaft und Dankbarkeit.

Es geht für uns nicht um das Erfüllen von Erwartungen, sondern darum, aus dem Gegebenen das Beste zu machen. Dabei ist Erfolg nicht an etwas bestimmten festzumachen.

„Es ist die Summe aller Entscheidungen“

Erfolg ist für uns nicht mehr als ein Synonym für Zufriedenheit. Aus diesem Gefühl schöpfen wir unsere Integrität. Wir leben hier. Jeder Wein ist ein Stück der Geschichte unserer Familie. So können wir gar nicht anders, als unseren Weinbau so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Ethos Richtlinien

Ethos Richtlinien (366,6 KiB)

Gelesen, Ausgebaut, Eingeschenkt

Wir begleiten unsere Weine von der Rebanlage über den Keller bis in die Flasche und erziehen Sie nach unserem besten Wissen. Dadurch verkörpert jeder unserer Weine einen Teil unserer eigenen Identität

/ Handverlesen
/ Handwerk
/ Handlich
/ Literflaschen

 

Bei unseren besten Weinen investieren wir vor allem eines: Zeit. Jede einzelne Traube wird im Sommer extra begutachtet und mit der Schere in Form gebracht. Geerntet wird so spät wie irgend möglich. Diese Weine werden spontan im Holz vergoren, nicht filtriert oder in anderer Form beeinflusst.

Unsere Klassiker haben als Basis hervorragende Weinlagen, die sich im Charakter der jeweiligen Weine widerspiegeln. Die Kargheit unserer Böden treibt die Rebwurzeln sehr tief in den steinigen Untergrund. Umso wichtiger ist es für uns, alte Anlagen möglichst lange zu erhalten, um deren Potenzial und Widerstandsfähigkeit zu nutzen.

Unsere Gutsweine sind Individualisten. Hinter jedem Wein steckt eine Idee, die verwirklicht wurde. 

Darf’s ein bisschen mehr sein? Unsere Literweine schmecken nicht nur in der regionalen Gastronomie. Sie sind eine echte Bereicherung für gemütliche Abende.

Aktuelles & Termine

//  25.09.2019

Mein lieber Schorli!

Trinken für den Wiedehopf - dass das einmal möglich ist, hätte ich mir selbst nie denken können. Der Zufall ergibt manchmal doch Erstaunliches. Christoph Jestädt - der Erfinder der "lieber Schorli" - ist ein umtriebiger junger Biobauer mit eigenen Obstwiesen und -plantagen. Was er nicht hat, sind Weinberge. Aber kein Problem, die haben ja wir!

Gemeinsam haben wir viel ausprobiert. Eine Schorle besteht zwar nur aus Wasser und Wein, welcher Wein, mit welcher Restsüße und aus welcher Rebsorte am besten passt, ist trotzdem gar nicht so einfach. Dafür schmeckt die Schorle jetzt richtig lecker -  sogar einem Winzer.

Und was hat es eigentlich mit dem Wiedehopf auf sich? Der Wiedehopf ist einer der seltensten Vögel in Bayern. Auf nur 20 Brutpaare schätzt der LBV seinen aktuellen Bestand. Viele unserer Weinberge sind nicht flurbereinigt. Das heißt es gibt keine asphaltierten Wege, dafür aber Hecken, einzelne Obstbäume, Wiesen, Lesesteinriegel und so weiter zwischen den Reben. Diese abwechslungsreichen Bereiche bieten ideale Bedingungen für die verschiedensten Lebewesen. Jede Menge Insekten, die sich von den blühenden Pflanzen, von Fallobst und Kräuter ernähren, bilden die Nahrungsgrundlage für Vögel. Und so weiter und so weiter.

Leider sind diese abwechslungsreichen Gebiete selten geworden in der ausgeräumten, flurbereinigten Kulturlandschaft. Darum wollen wir mit der Schorle -  und dem Wiedehopf als Galionsfigur darauf aufmerksam machen, dass es Landwirte gibt, die solche Flächen pflegen und bewirtschaften und sie so für die Natur erhalten. 

Unterstützen Sie unsere Arbeit und die des LBV mit dem Kauf von Lieber Schorli. Für jede verkaufte Flasche gehen 5 cent an den LBV für den Vogelschutz in der Region. Weil die Schorle wirklich lecker ist, kamen hierdurch bereits 2500€ zusammen. Hier der Artikel in der MainPost: www.mainpost.de

Weiter Infos und die Möglichkeit, die Schorle zu kaufen gibt's auf der Lieber Schorli Webseite: www.lieberschorli.de

Weiterlesen …

//  18.01.2017

Unsere Pläne für 2017

Eigentlich bin ich kein Fan von Vorsätzen, deren Einhaltung man sich ab einem bestimmten Datum vornimmt. Wenn etwas für mich Sinn macht, möchte ich diesen Aspekt sofort umsetzen.

Weiterlesen …

Termine

Heckenwirtschaft Herbstsaison

Unser Umbau ist endlich abgeschlossen und wir freuen uns wieder auf unsere Gäste. Noch mehr als bisher legen wir wert auf  ausschließlich regionale und charaktervolle Zutaten zu unseren Gerichten. Unser Motto "vom Einfachen das Beste" leben wir. Wir kennen alle unsere Lieferanten persönlich und freuen uns, wenn Sie uns nach ihnen fragen. 
Während der Heckenwirtschaftssaison sind jederzeit Weinproben auch mit kleineren Gruppen ganz unkompliziert möglich. Bitte trotzdem vorher reservieren, damit wir uns vorbereiten können. 

Freitag ab 18 Uhr 
Samstag ab 17 Uhr
Sonntag und Feiertag ab 15 Uhr
Reservierungen unter 0931/707697

 

 Heckenwirtschaft  - Weinprobe mit Brotzeit - Würzburg Randersacker

Weiterlesen …

Weinwanderung Randersacker

Besuchen

Unser Weingut, das sind nicht nur Weinberge, Fässer, Maschinen und Gebäude. Es ist vor allem anderen eine Familie, die gemeinsam eine Aufgabe bewältigt. Wir alle freuen uns, Gäste bei uns begrüßen zu können.

Kommen Sie uns besuchen und probieren Sie unsere Weine dort, wo sie gemacht werden. Wir freuen uns schon auf Sie!
Für umfangreichere Proben mit Keller- und Weinbergsführungen oder Gruppenbesuche vereinbaren Sie bitte vorher einen Termin.
Für Wohnmobilisten haben wir in unserem Obstgarten einige Stellplätze eingerichtet. Gerne geben wir außerdem Tipps, wie man unsere Region am besten entdecken kann. Wander- und Radkarten liegen dafür bei uns genauso bereit wie regionale Restaurantführer.

Unsere Heckenwirtschaft hat nach dem Umbau voraussichtlich wieder ab März/April 2019 geöffnet. Die genauen Termine veröffentlichen wir hier, sobald wir die Fertigstellung unserer Gasträume absehen können.

Hotels in Randersacker

Kontakt

Weingut Schenk

Ochsenfurter Straße 21
97236 Randersacker

Tel. 0931-707697
Fax 0931-7059215

> Anfahrt