Aktuelles

//  25.09.2019

Mein lieber Schorli!

Trinken für den Wiedehopf - dass das einmal möglich ist, hätte ich mir selbst nie denken können. Der Zufall ergibt manchmal doch Erstaunliches. Christoph Jestädt - der Erfinder der "lieber Schorli" - ist ein umtriebiger junger Biobauer mit eigenen Obstwiesen und -plantagen. Was er nicht hat, sind Weinberge. Aber kein Problem, die haben ja wir!

Gemeinsam haben wir viel ausprobiert. Eine Schorle besteht zwar nur aus Wasser und Wein, welcher Wein, mit welcher Restsüße und aus welcher Rebsorte am besten passt, ist trotzdem gar nicht so einfach. Dafür schmeckt die Schorle jetzt richtig lecker -  sogar einem Winzer.

Und was hat es eigentlich mit dem Wiedehopf auf sich? Der Wiedehopf ist einer der seltensten Vögel in Bayern. Auf nur 20 Brutpaare schätzt der LBV seinen aktuellen Bestand. Viele unserer Weinberge sind nicht flurbereinigt. Das heißt es gibt keine asphaltierten Wege, dafür aber Hecken, einzelne Obstbäume, Wiesen, Lesesteinriegel und so weiter zwischen den Reben. Diese abwechslungsreichen Bereiche bieten ideale Bedingungen für die verschiedensten Lebewesen. Jede Menge Insekten, die sich von den blühenden Pflanzen, von Fallobst und Kräuter ernähren, bilden die Nahrungsgrundlage für Vögel. Und so weiter und so weiter.

Leider sind diese abwechslungsreichen Gebiete selten geworden in der ausgeräumten, flurbereinigten Kulturlandschaft. Darum wollen wir mit der Schorle -  und dem Wiedehopf als Galionsfigur darauf aufmerksam machen, dass es Landwirte gibt, die solche Flächen pflegen und bewirtschaften und sie so für die Natur erhalten. 

Unterstützen Sie unsere Arbeit und die des LBV mit dem Kauf von Lieber Schorli. Für jede verkaufte Flasche gehen 5 cent an den LBV für den Vogelschutz in der Region. Weil die Schorle wirklich lecker ist, kamen hierdurch bereits 2500€ zusammen. Hier der Artikel in der MainPost: www.mainpost.de

Weiter Infos und die Möglichkeit, die Schorle zu kaufen gibt's auf der Lieber Schorli Webseite: www.lieberschorli.de

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//  18.01.2017

Unsere Pläne für 2017

Eigentlich bin ich kein Fan von Vorsätzen, deren Einhaltung man sich ab einem bestimmten Datum vornimmt. Wenn etwas für mich Sinn macht, möchte ich diesen Aspekt sofort umsetzen.

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//  03.08.2016

Die Gretchenfrage des modernen Weinbaus

Die Gretchenfrage des modernen Weinbaus

Das extrem feuchte Jahr 2016 mit den ständigen Niederschlägen und teilweisen Totalausfällen trotz sachgerechtem Pflanzenschutz haben die Praxis des Ökoweinbaus wieder in den Focus vieler Verbraucher gerückt. Die Ökobewegung beschäftigt natürlich auch uns Winzer. Sowohl privat als auch beruflich finden wir die Grundsätze spannend. Die meisten Regeln des ökologischen Weinbaus sind uneingeschränkt sinnvoll. An anderer Stelle sind sie jedoch auch purer Dogmatismus und entbehren guter fachlicher Praxis.

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//  05.03.2016

Das neue Bild des Bocksbeutels

Wir werden oft gefragt, wie wir zu dem neu aufgelegten BocksbeutelPeterSchmidt stehen. Hier ist die Antwort:

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